Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler plant in Deutschland Stellen abzubauen und zugleich zeitlich begrenzte Gehaltsverzichte von allen Managementebenzen zu verlangen.

Die geplanten Maßnahmen fließen in ein am 3. November bekanntgegebenes Ergebnisverbesserungsprogramm des Unternehmens ein. Neben dem Stellenabbau sieht das Programm einen sogenannten Solidaritätsbeitrag auf sämtlichen Hierarchieebenen vor. Dieser soll unter anderem durch zeitlich begrenzte Gehaltsverzichte ebenfalls zu Einsparungen beitragen.

Unternehmenschef Klaus Rosenfeld erklärte laut Mitteilung, mit dem Programm zeigen zu wollen, dass es trotz schwieriger Rahmenbedingungen möglich und sinnvoll bleibt, in Deutschland und Europa langfristig wettbewerbsfähig und kosteneffizient zu entwickeln und zu produzieren. "Mit dem heute bekanntgegebenen Ergebnisverbesserungsprogramm wollen wir zeigen, dass es trotz der schwierigen Rahmenbedingungen möglich und sinnvoll ist, in Deutschland und Europa langfristig wettbewerbsfähig und kosteneffizient zu entwickeln und zu produzieren", sagte Unternehmenschef Rosenfeld laut Mitteilung.

Ziel des Ergebnisverbesserungsprogramms

Die Soliditätsbemühungen beginnen beim Vorstand und sollen nach Unternehmensangaben auf allen Managementebenen greifen. Neben den Beiträgen sind weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses vorgesehen. Details zu Umfang, Zeitplan und betroffenen Standorten nennt die vorliegende Mitteilung nicht.