Etwa 48.000 Beschäftigte von Samsung Electronics in Südkorea sind am Donnerstag in einen geplanten 18-tägigen Streik getreten, nachdem die Verhandlungen über höhere Boni und Gehaltsanpassungen gescheitert sind.
Die Gewerkschaft fordert die Abschaffung der Obergrenzen für Mitarbeiterboni, eine Anhebung der Grundgehälter um sieben Prozent sowie die Verteilung von 15 Prozent des jährlichen operativen Gewinns an die Beschäftigten. Samsung hatte im ersten Quartal ein Betriebsergebnis von umgerechnet 33 Milliarden Euro erzielt, was einem Achtfachen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Zahl der Streikenden entspricht etwa 38 Prozent der Konzernbelegschaft in Südkorea. In einigen Werken muss jedoch eine Notbesetzung von rund 7.100 Personen den 24-Stunden-Betrieb aufrechterhalten, wie ein Gerichtsurteil vorschreibt.

