In der Nacht zum Sonntag hat eine russische Drohne ein Gebäude zur Aufnahme von Atommüllbehältern in der Sperrzone um das frühere Atomkraftwerk Tschernobyl getroffen, wie der ukrainische Staatskonzern Energoatom mitteilte.
Schaden am Annahmebäude
Energoatom erklärte im Onlinedienst Telegram, das Gebäude sei zum Zeitpunkt des Angriffs leer gewesen. «Es sei dort kein abgebrannter Atombrennstoff gelagert worden», teilte das Unternehmen mit. Das Gebäude für die Annahme von Behältern sei bei dem Angriff in der Nacht teilweise zerstört worden.
Reaktion der IAEA
«Die Strahlungslage sei weiterhin normal, heisst es», schrieb Energoatom weiter. Ein Feuer habe sich auf einer Fläche von 40 Quadratmetern ausgebreitet; es sei gelöscht worden, teilte das Unternehmen weiter mit. In dem zentralen Lager in der Sperrzone um das vor 40 Jahren havarierte AKW Tschernobyl werden abgebrannte Brennelemente aus anderen ukrainischen Atomkraftwerken langfristig gelagert.
