Seit dem 2. April gilt in Österreich eine Spritpreisbremse, die die Kraftstoffpreise an Tankstellen um zehn Cent pro Liter senken soll. Kanzler Christian Stocker (ÖVP) hat die Maßnahme verteidigt und betont, dass sie angesichts der globalen Lage notwendig sei.
Hintergrund der Maßnahme
Die Spritpreisbremse, die sowohl für Benzin als auch für Diesel gilt, soll Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten. Die Regierung reagiert damit auf die gestiegenen Rohölpreise und die damit verbundenen höheren Kosten an den Tankstellen. Die zehn Cent pro Liter sollen direkt an den Kassen wirksam werden und so die finanzielle Belastung der Haushalte mildern.
Laut Stocker handelt es sich dabei um eine vorbeugende Maßnahme, um übermäßige Gewinnmargen zu begrenzen und überschüssige Staatseinnahmen zurückzugeben. „Das Ziel der Regierung ist es nicht, von der Krise zu profitieren“, erklärte der Kanzler. Die Spritpreisbremse sei vielmehr ein Instrument, um die Auswirkungen der globalen Marktentwicklung abzufedern.
Reaktionen und Ziele
Stocker verwies im Ö1-„Morgenjournal“ auf die komplexe internationale Lage, die solche Schritte erforderlich mache. „Wir müssen vorsichtig sein und die Entwicklungen genau beobachten“, sagte er. Die Maßnahme solle sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht übermäßig durch die gestiegenen Energiekosten belastet werden.

