Marlen Reusser hat ihre Ambitionen bei der Tour de France nach dem Zeitfahren neu justiert und visiert nun das Gelbe Trikot an, während auch Antonia Niedermaier im Gesamtklassement Boden gutmachte.

Reusser richtet Fokus neu aus

Das Zeitfahren der Tour de France hat die Ausgangslage im Gesamtklassement spürbar verschoben. Marlen Reusser, deren Stärken im Kampf gegen die Uhr liegen, sah ihre Chancen auf das Gelbe Trikot durch die Etappe steigen und formulierte ihre Ziele für die Rundfahrt entsprechend neu. Statt nur auf Etappenerfolge zu schielen, richtet sich der Blick der Schweizerin nun auf die Spitzenwertung.

Auch Antonia Niedermaier zeigte sich im Zeitfahren in verbesserter Verfassung. Die deutsche Fahrerin verbesserte sich nach der Etappe im Gesamtklassement und wahrte damit ihre Aussichten auf ein starkes Abschneiden bei der Frankreich-Rundfahrt. Im ARD-Interview zog sie ein gemischtes Fazit der Prüfung gegen die Uhr: „Das Zeitfahren ist super hart gewesen. Der Berg hat mir sehr gut gefallen, aber mit dem Rückenwind und bergab ist es für mich schwierig, ein gutes Pacing hinzubekommen.