Die Österreichische Agentur für Gesundheit (Ages) hat für die Monate Juni und Juli in Österreich eine Rekordzahl an hitzebedingten Todesfällen gemeldet.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit (Ages) teilte am Sonntag mit, dass in den Monaten Juni und Juli so viele Menschen an den Folgen von Hitze gestorben sind wie nie zuvor seit Beginn der entsprechenden Aufzeichnungen. Die Agentur sprach von einem besorgniserregenden Höchststand, der die Dringlichkeit von Anpassungsmaßnahmen unterstreiche.

Risikogruppen im Fokus

Besonders gefährdet sind laut Ages ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Auch sozioökonomische und ökologische Faktoren erhöhen das Risiko: Wer in dicht bebauten städtischen Gebieten lebt, ist erhöhten Ozon- und Feinstaubwerten ausgesetzt, was die Sterblichkeit während Hitzewellen zusätzlich steigert.