Das österreichische Bildungsministerium plant mit Wirken ab dem Schuljahr 2026/27 flexiblere Aufstiegsregeln für Kinder in Deutschförderklassen, damit künftig weniger Schülerinnen und Schüler im „außerordentlichen" Status ein Schuljahr verlieren.

Die Ausgangslage ist seit Jahren dieselbe: In Österreich müssen seit dem Schuljahr 2018/19 Schulanfänger und Quereinsteiger aus dem Ausland, die beim umstrittenen Zuteilungstest MIKA-D nicht gut genug abschneiden, separate Deutschförderklassen und -gruppen besuchen. In dem von Schwarz-Blau eingeführten Modell werden „außerordentliche" Schüler bis zu zwei Jahre lang maximal 20 Stunden pro Woche in eigenen Klassen oder Gruppen in Deutsch gefördert. Gemeinsamen Unterricht mit der Stammklasse gibt es nur in Fächern wie Werken, Musik oder Turnen.