Wien, 24 August 2026

Rund 11.000 Schülerinnen und Schüler haben in Wien am Montag die heurige Sommerschule begonnen, bei der in den letzten Ferienwochen vor allem Deutschkenntnisse aufgefrischt werden sollen.

Start mit prominentem Besuch

Die Sommerschule ist ein Förderangebot der Stadt Wien, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. In den vergangenen Jahren wurde das Programm massiv ausgeweitet und gilt inzwischen als eines der größten schulischen Förderformate im Pflichtschulbereich. Heuer nehmen laut Bildungsministerium etwa 11.000 Schülerinnen und Schüler an den Standorten in Wien teil.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) besuchte am Montagvormittag einen Standort an einer Volksschule im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring, um den Start der Sommerschule zu würdigen. Bei dem Besuch bezeichnete er das Modell als „Erfolgsgeschichte" und hob hervor, dass Kinder und Jugendliche mit ausreichenden Deutschkenntnissen deutlich besser ins kommende Schuljahr starten könnten. Die Stadt Wien sieht das Programm als zentralen Baustein, um Bildungsbenachteiligungen infolge der Corona-Pandemie und angesichts der demografischen Entwicklung abzufedern.