Hanoi, 10 Juli 2026

Bei einer Razzia in Ho-Chi-Minh-Stadt haben vietnamesische Ermittler Mitte Juni mehr als 400 Katzen aus mutmaßlichem Tierdiebstahl befreit und damit den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch im Land erneut in die Diskussion gebracht.

Als die Polizei Mitte Juni in Ho-Chi-Minh-Stadt zuschlug, bot sich den Einsatzkräften ein erschütterndes Bild: Mehr als 400 Katzen – verängstigt, ausgehungert und dicht gedrängt – saßen in Käfigen, dazu kamen in Kühlboxen rund 80 bereits tote Tiere. Nach Darstellung der Tierschutzorganisation Humane World for Animals (HWA) trugen die überlebenden Tiere deutliche Spuren einer schweren körperlichen und seelischen Tortur. „Man sah ihnen deutlich an, was für eine schwere körperliche und seelische Tortur sie durchgemacht haben", sagte die Landesdirektorin Phuong Tham.