Der belgische Radprofi Remco Evenepoel vom deutschen Red-Bull-Team hat das Amstel Gold Race 2026 nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg für sich entschieden. Im direkten Duell setzte er sich im Zielsprint gegen den dänischen Vorjahressieger Mattias Skjelmose durch.

Entscheidung im Finale

Das Rennen über 33 anspruchsvolle Anstiege war bis zum Schluss offen. Erst im Finale konnte Evenepoel die Oberhand gewinnen und seinen dritten Sieg bei dem Klassiker einfahren. Der Belgier hatte das Rennen bereits 2022 und 2023 gewonnen, während sein großer Konkurrent Tadej Pogacar, der diesmal fehlte, in den Jahren 2021, 2024 und 2025 triumphierte.

Die Abwesenheit Pogacars, der zu den dominierenden Figuren des Radsports gehört, hatte die Aufmerksamkeit auf Evenepoel und Skjelmose gelenkt. Der Däne hatte im Vorjahr überraschend gegen Evenepoel und Pogacar gewonnen und galt auch diesmal als ernstzunehmender Gegner. Doch Evenepoel zeigte sich in der entscheidenden Phase stärker.

Historische Bilanz

Evenepoels Sieg festigt seine Position als einer der erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte des Amstel Gold Race. Mit nun drei Triumphen steht er nur noch hinter Pogacar, der das Rennen dreimal für sich entschied. Die Rivalität zwischen den beiden Spitzenfahrern prägt seit Jahren die Klassiker-Szene.

Skjelmose, der 2025 im Zielsprint gegen Evenepoel und Pogacar gewonnen hatte, musste sich diesmal mit dem zweiten Platz begnügen. Dennoch unterstrich der Däne erneut seine Klasse und bleibt ein fester Bestandteil der Elite des Radsports.