Quad-Unfall im Lungau: Zwei Jäger auf 1.985 Metern schwer verletzt
St. Michael im Lungau, 07. Juli 2026
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Kurzfassung
Beim Revierarbeit-Einsatz im Lungau sind am Dienstagvormittag zwei Jäger im Alter von 74 und 79 Jahren von ihrem Quad überrollt und schwer verletzt worden. Der ältere der beiden schaffte es trotz seiner Verletzungen, einen Kilometer weit zur Schieferhütte zu fahren und dort den Notruf auszulösen – mehr als sechs Stunden nach dem Unglück.
Am Dienstagvormittag, dem 7. Juli 2026, sind zwei Jäger aus dem Pongau bei Revierarbeiten im Bereich der Schieferhütte in der Gemeinde St. Michael im Lungau (Salzburg) auf rund 1.985 Metern Seehöhe von ihrem Quad überrollt und schwer verletzt worden.
Unfallhergang auf 1.985 Metern
Wie die Polizei informierte, begann das Geländefahrzeug beim Bergauffahren im Bereich der Schieferhütte auf rund 1.985 Metern Seehöhe auf einem schmalen Weg plötzlich rückwärts zu rollen. Beim Betätigen der Handbremse kippte das Quad nach hinten und überrollte die beiden Männer. „Als die Männer die Handbremse zogen, um das Quad zum Stillstand zu bringen, kippte dieses nach hinten und überrollte sie beide“, berichtet die Polizei nun.
Warum das Fahrzeug auf dem steilen Weg plötzlich zurückrollte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden Verunfallten, ein 74-Jähriger und ein 79-Jähriger, stammten beide aus dem Pongau und waren am Vormittag mit Revierarbeiten befasst, als sich das Unglück ereignete.
Kampf ums Überleben: Älterer Jäger fährt verletzt zur Hütte
Der 74-Jährige blieb schwer verletzt an der Unfallstelle zurück. Der ältere der beiden schaffte es, trotz seiner Verletzungen, mit dem Fahrzeug zur Hütte, von wo aus er die Einsatzkräfte verständigte. Dem 79-Jährigen gelang es demnach trotz seiner Verletzungen, zu seinem Fahrzeug zu kriechen und damit zur rund einen Kilometer entfernten Hütte zu fahren.
Erst gegen 16.30 Uhr – mehr als sechs Stunden nach dem Unfall – konnte der Notruf abgesetzt werden. Der Grund für die erhebliche Verzögerung: Die Mobiltelefone der beiden Männer befanden sich bei der Hütte. Da sich die Mobiltelefone bei der Hütte befanden, war eine frühere Alarmierung der Rettungskräfte nicht möglich.
Notruf erst nach sechs Stunden
Sowohl der 74-Jährige als auch der 79-Jährige wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurden beide Schwerverletzten mit den Notarzthubschraubern ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Die zwei Verletzten wurden nach der Erstversorgung mit den Notarzthubschraubern Martin 1 und Christophorus 14 in das Krankenhaus nach Schwarzach geflogen.
Gleich zwei Rettungshubschrauber mussten Dienstagvormittag, am 7. Juli 2026, in den Lungau (Salzburg) ausrücken. Die Bergrettung Zederhaus rückte mit zehn Bergrettungskräften aus und unterstütze später die Freiwillige Feuerwehr bei der Bergung des Quads.
Rettungseinsatz mit zwei Hubschraubern
Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstag in St. Michael im Lungau ereignet. Zwei Jäger bei Unfall im Lungau von Quad überrollt – so lautete die erste polizeiliche Meldung. Der Vorfall auf etwa 1.985 Metern Höhe macht deutlich, wie schwierig die Arbeit in hochalpinen Revieren sein kann.
Die beiden Männer waren mit dem Geländefahrzeug auf einem schmalen Weg in rund 1.985 Metern Höhe unterwegs. Während sie auf dem schmalen Weg dort nach oben fuhren, begann das Fahrzeug plötzlich, rückwärts zu rollen. Beim Versuch zu bremsen kippte das Fahrzeug nach hinten und begrub beide unter sich.
Zwei Jäger wurden bei Arbeiten in ihrem Revier von ihrem Quad überrollt und schwer verletzt. Beide Verletzte wurden schließlich mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus nach Schwarzach im Pongau geflogen.
Ermittlungen zur Unfallursache
Trotz seiner Verletzungen schaffte es der 79-Jährige, zu einem etwa einen Kilometer entfernten Stützpunkt zu gelangen. Während der jüngere der beiden an der Unfallstelle liegen blieb, suchte der ältere mit dem Fahrzeug eigenständig die Hütte auf, um von dort aus die Rettungskette in Gang zu setzen.
Die Bergrettung Zederhaus übernahm nach der Alarmierung die Koordination vor Ort. Zehn Bergrettungskräfte waren im Einsatz, um die Erstversorgung sicherzustellen und den Abtransport vorzubereiten. Die Freiwillige Feuerwehr kümmerte sich im Anschluss um die Bergung des verunfallten Quads vom schmalen Bergpfad.
Die Notarzthubschrauber Martin 1 und Christophorus 14 brachten die beiden Schwerverletzten nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Schwarzach. Das Krankenhaus Schwarzach im Pongau verfügt über eine unfallchirurgische Abteilung und ist die regionale Anlaufstelle für schwere alpine Unfälle.
Revierarbeit in großer Höhe: Risiken und Lehren
Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen. Warum das Fahrzeug nach hinten gerollt ist, ist noch nicht bekannt. Die Polizei prüft, ob ein technischer Defekt am Quad, ein Fahrfehler auf dem steilen Weg oder ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren zu dem Rückwärtsrollen geführt hat.
Der Vorfall wirft auch ein Licht auf die Risiken der Revierarbeit in großer Höhe. Bei Einsätzen oberhalb der 1.500-Meter-Marke sind Wetter, Gelände und Funkabdeckung oft entscheidende Faktoren. Das Fehlen der Mobiltelefone am Mann gilt unter Bergrettern als klassischer Sicherheitsmangel bei Alleinarbeit oder Zweierteams in entlegenen Revieren.
Fragen & Antworten
Was ist im Bereich der Schieferhütte im Lungau passiert?
Am Dienstagvormittag, dem 7. Juli 2026, sind zwei Jäger im Alter von 74 und 79 Jahren auf rund 1.985 Metern Seehöhe von ihrem Quad überrollt und schwer verletzt worden, nachdem das Fahrzeug auf einem schmalen Weg rückwärts zu rollen begann und beim Betätigen der Handbremse nach hinten kippte.
Warum erfolgte der Notruf erst gegen 16.30 Uhr?
Der 79-Jährige schaffte es trotz seiner Verletzungen, mit dem Quad zur etwa einen Kilometer entfernten Schieferhütte zu fahren; erst dort konnte er die Einsatzkräfte alarmieren, da die Mobiltelefone der beiden Männer an der Hütte geblieben waren.
Wie wurden die beiden Verletzten versorgt und wohin wurden sie gebracht?
Die Bergrettung Zederhaus war mit zehn Kräften im Einsatz, die Notarzthubschrauber Martin 1 und Christophorus 14 flogen die beiden schwer verletzten Jäger nach der Erstversorgung in das Krankenhaus nach Schwarzach im Pongau.
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