Bonn, 10 Juni 2026
Vor dem Bonner Landgericht hat die Hamburger Textilhändlerin Pure Fashion Agency am Mittwoch in einer mündlichen Verhandlung rund 464 Millionen Euro vom Bund gefordert und sich auf eine Vereinbarung mit dem Jens Spahn (CDU) aus dem März 2020 berufen.
Worum es im Prozess geht
Im Zentrum des Verfahrens mit dem Aktenzeichen 1 O 213/25 steht nach Angaben des Gerichts allein die juristische Frage, ob zwischen Pure Fashion und dem Ministerium ein Kaufvertrag über Schutzmasken zustande kam. Die Klägerin macht Forderungen in Höhe von 287 Millionen Euro zuzüglich Zinsen geltend, die sich nach ihren Angaben auf insgesamt rund 464 Millionen Euro summieren. Anwalt Dennis Geissler erklärte, sein Mandant habe bereits vor einem Jahr einen Vergleich über 175 Millionen Euro angeboten, darauf aber keine Antwort erhalten.
