Paris Saint-Germain hat am Samstagabend in der Puskás Aréna in Budapest vor 61.400 Zuschauern durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal den Champions-League-Titel erfolgreich verteidigt.

Ein Finale mit historischen Momenten

Kai Havertz brachte Arsenal bereits in der 6. Minute in Führung und wurde damit zum ersten deutschen Fußballer, der in zwei verschiedenen Champions-League-Endspielen getroffen hat – zuvor hatte er 2021 das Siegtor für den FC Chelsea erzielt.

In der 65. Minute entschied der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert nach einem Foul an einem PSG-Angreifer auf Strafstoß. Ousmane Dembélé verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel mit wenigen klaren Chancen auf beiden Seiten, sodass die Verlängerung torlos blieb und die Entscheidung vom Punkt fallen musste.

Im Elfmeterschießen verschossen für Arsenal Eberechi Eze und Gabriel, während auf PSG-Seite nur Nuno Mendes scheiterte. Den entscheidenden Fehlschuss leistete sich der Brasilianer Gabriel, womit PSG den 4:3-Sieg perfekt machte.

Luis Enriques Weg in den erlesenen Kreis

Für Luis Enrique ist es der dritte Champions-League-Titel als Trainer. Zuvor hatte er 2015 mit dem FC Barcelona triumphiert und 2025 sowie nun 2026 mit Paris Saint-Germain.

Damit zieht der 56-jährige Spanier mit Zinédine Zidane, Pep Guardiola und Carlo Ancelotti gleich, die vor ihm ebenfalls drei Titel in der Königsklasse als Coach gewinnen konnten.

PSG ist zudem der erste Klub seit Real Madrid (2016 bis 2018), dem die erfolgreiche Titelverteidigung in der Champions League gelingt. Real hatte den Wettbewerb dreimal in Serie gewonnen.