Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian hat am elften Verhandlungstag ein Zeuge die Angeklagte belastet und ausgesagt, die heute 30-Jährige habe ihn bereits am Abend vor dem offiziellen Fund der Kinderleiche zu dem späteren Fundort bei Klein Upahl geführt.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, ihn mit sechs Messerstichen getötet und dann angezündet zu haben. Laut Anklage starb der Junge am 10. Oktober. Die Angeklagte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Der 37-Jährige, der die Angeklagte damals begleitete, sagte nach Schilderung eines Zeugen aus, er sei am Abend des 13. Oktober mit der Frau zu dem Tümpel bei Klein Upahl gegangen. Die Zeuge schilderte, die Angeklagte habe gezielt zu der Stelle gewollt. Für ihn habe es sich so angefühlt, als wüsste sie genau, wo sie hinwollte.