Ein Prozess am Landesgericht Ried im Innkreis um eine mutmaßliche Kranzniederlegung vor dem Geburtshaus Adolf Hitlers in Braunau ruht, weil der angeklagte deutsche Staatsbürger erneut nicht erschienen ist und Deutschland ihn nicht ausliefert.

Wie ein Sprecher des Landesgerichts Ried im Innkreis mitteilte, sei der Prozess 'vorerst abgebrochen', da der Angeklagte flüchtig sei. Bereits im Oktober 2024 war der Mann zum zweiten Mal nicht zum Prozess erschienen. Fast zwei Jahre nach dem letzten Verhandlungstermin bleibt die Verhandlung damit ohne Ergebnis.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin habe dem Gericht laut Gerichtssprecher mitgeteilt, dass keine Auslieferung erfolgen kann, da kein Tatbestand nach deutschem Strafgesetz verwirklicht sei. Da Deutschland seinen Staatsbürger in diesem Fall nicht ausliefert, liegen den österreichischen Behörden bis auf Weiteres die Hände gebunden.