Vor dem Landgericht Wuppertal hat am 6. Juli 2026 der Prozess gegen drei Angeklagte im Alter von 60, 38 und 35 Jahren begonnen, denen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz zur Last gelegt werden.
Hintergrund der Ermittlungen
Im Zentrum des Verfahrens steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 60-jähriger Hauptangeklagter, der als gelernter Kfz-Mechaniker über Büchsenmacherkenntnisse verfügen soll. Er wurde nach einer mehrtägigen Durchsuchung eines Gebäudekomplexes in der Remscheider Innenstadt am 26. Oktober 2025 von Spezialeinheiten auf der Autobahn A1 in seinem Auto gestoppt und festgenommen. Die beiden Mitangeklagten im Alter von 38 und 35 Jahren sollen laut Anklage Waffen weiterverkauft haben. So soll der 60-Jährige an den 38 Jahre alten Mitangeklagten sechs Maschinenpistolen und einen Revolver mit Munition verkauft haben. Bei einer Verurteilung dürfte dem Hauptangeklagten eine lange Haftstrafe drohen.
