Vor dem Bezirksgericht Zürich hat am Donnerstag der Prozess gegen sechs Mitglieder der Gruppe «Junge Tat» begonnen, die wegen rassistischer und homophober Aktionen angeklagt sind.

Die Angeklagten müssen sich unter anderem wegen Störungen und Drohungen verantworten, die der Gruppe laut Anklage zugeordnet werden. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft verfolgte «Junge Tat» eine klar rechtsextreme Ausrichtung und handelte aus einer rassistischen Grundhaltung heraus. Daniel Glaus erklärte dazu: «Die Ideologie der Gruppe ist letztlich eindeutig rassistisch.» Die Verteidigung bestreitet diese Einschätzung und stellt die Vorwürfe als überzogen dar.