Die Bundesregierung will die Möglichkeit für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1000 Euro zu zahlen, bis zum 30. Juni 2027 verlängern. Dies geht aus übereinstimmenden Berichten mehrerer Quellen hervor.
Maßnahmen gegen Preissteigerungen
Die geplante Verlängerung der Entlastungsprämie ist Teil eines Pakets von Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung die Folgen der aktuellen Preissteigerungen abfedern will. Besonders betroffen sind die Energiekosten, die in den vergangenen Monaten stark gestiegen sind. Neben der Prämie hat die Regierung bereits weitere Schritte eingeleitet, darunter eine vorübergehende Senkung der Energiesteuern auf Diesel und Benzin.
Ab dem 1. Mai sollen die Steuern auf Kraftstoffe um etwa 17 Cent pro Liter für zwei Monate reduziert werden. Diese temporäre Entlastung soll Verbraucherinnen und Verbrauchern direkt zugutekommen und die finanziellen Belastungen durch hohe Spritpreise mildern.
Zitate und politische Positionen
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte die Bedeutung der verlängerten Entlastungsprämie. Er erklärte, das Angebot solle „für das Jahr 2026 und auch für das Jahr 2027“ gelten. Damit reagiert die Regierung auf die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten, die viele Haushalte belasten.
Die steuer- und beitragsfreie Krisenprämie in Höhe von 1000 Euro war ursprünglich als einmalige Maßnahme eingeführt worden. Die Ausweitung bis Mitte 2027 zeigt, dass die Bundesregierung von einer längerfristigen Entspannung der Preisentwicklung nicht ausgeht. Die Prämie kann von Arbeitgebern freiwillig gezahlt werden und soll insbesondere Geringverdienern zugutekommen.

