Porsche reicht nach eigener Planung mit weniger als 200.000 Fahrzeugverkäufen pro Jahr aus, wenn der Autobauer aus dem VW(Volkswagen (VW) vz)-Konzern seine Kosten senkt, den Anteil an Luxusmodellen erhöht und höhere Preise durchsetzt.
Die Absatzprognose für Porsche liegt damit deutlich unter den Erwartungen. Michael Leiters erklärte Anfang Oktober auf einem Kapitalmarkttag, dass der Autobauer die Gewinnschwelle mit weniger als 200.000 Verkäufen pro Jahr erreichen wolle. Die Angabe wurde von mehreren Quellen bestätigt.
Ein zentraler Baustein der Planung sind Einsparungen. Porsche setzt außerdem auf einen größeren Anteil an Luxusmodellen und darauf, mit höheren Preisen die Erträge zu stützen. Damit sollen die Ergebnisse verbessert werden, auch wenn das Unternehmen mit einem niedrigeren Absatz als erwartet rechnet.
