Der Wiener Baukonzern Porr hat zum Halbjahr 2026 ein kräftiges Gewinnplus vorgelegt und führt die Entwicklung auf eine stark unterschiedliche Dynamik zwischen oberirdischem und unterirdischem Bau zurück.
In einer ersten Einschätzung der Halbjahreszahlen teilte das Unternehmen mit, dass der starke Winter die Leistung und den Umsatz im oberirdischen Bau spürbar beeinflusst habe. Die Bausaison habe dort verspätet begonnen. Der unterirdische Bau hingegen verzeichnete nach Angaben des Konzerns einen signifikanten Anstieg, was die Schwächen im oberirdischen Bereich teilweise ausglich.
Vor dem Hintergrund der saisonalen Verschiebung hob Porr die insgesamt positive Gewinnentwicklung hervor. Weitere Details zu konkreten Zahlen, Margen oder Segmentaufteilungen wurden in der vorliegenden Mitteilung nicht genannt. Der Konzern verwies zudem auf die Bedeutung der Auftragslage und der internationalen Märkte, ohne diese im Einzelnen zu beziffern.
