Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), hat am Mittwoch seinen dritten Tätigkeitsbericht für den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 als Bundestagsdrucksache 21/6850 vorgelegt, in dem er einen Anstieg der Beschwerden um 58 Prozent auf insgesamt 421 Eingaben verzeichnet.

Im Berichtszeitraum gingen beim Polizeibeauftragten 421 Beschwerden ein, 267 waren es noch im vorhergehenden Zeitraum. Davon stammten 323 Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern – ein Plus von mehr als 70 Prozent – und 98 von Beschäftigten der Bundespolizei, des Bundeskriminalamts (BKA) und der Polizei des Deutschen Bundestages, was einem Anstieg von rund 25 Prozent entspricht. Grötsch sprach von einer „enormen Steigerung“ und sagte: „Darauf sind wir stolz. Das zeigt mir, dass sich das Amt weiter etabliert.“