Die traditionalistische Priesterbruderschaft St. Pius X. hat sich mit der Weihe eigener Bischöfe gegen ein ausdrückliches Verbot von Papst Leo XIV. gestellt und einen offenen Bruch mit dem Vatikan riskiert.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X., kurz Piusbrüder, vollzog die Bischofsweihen am Dienstag, obwohl der Papst sie wenige Tage zuvor eindringlich untersagt hatte. In einem Schreiben an den Generaloberen Davide Pagliarani hatte Leo XIV. die Zeremonie als schismatischen Akt verurteilt und die Verantwortlichen zur Umkehr aufgefordert. Die Bruderschaft folgte dieser Bitte nicht und ging damit auf Konfrontationskurs zur katholischen Kirche.
