Der ÖAMTC übt scharfe Kritik an der geplanten Reform der §57a-Überprüfung, die noch vor der Sommerpause im Nationalrat beschlossen werden soll und laut Club zu unnötigen Zusatzkosten von rund 23 Millionen Euro führt.
Noch vor der Sommerpause soll im Nationalrat die Änderung vom 3-2-1- auf ein 4-2-2-2-1-System beschlossen werden. Bisher mussten Fahrzeuge drei Jahre nach der Erstzulassung erstmals kontrolliert werden, danach nochmals nach zwei Jahren und anschließend jährlich. In Zukunft soll die erste Begutachtung nach vier Jahren erfolgen, danach zunächst alle zwei Jahre und ab dem zehnten Jahr jährlich.
Die Bundesregierung will Autofahrer entlasten und die Begutachtung, besser bekannt als "Pickerl", vereinfachen. Die Wirtschaftskammer lobte den Vorschlag, doch der ÖAMTC und die Bundesinnung der Fahrzeugtechniker äußerten Bedenken.
