Papst Leo XIV. hat am Montag im Vatikan seine erste Enzyklika 'Magnifica Humanitas' vorgestellt, in der er vor den Gefahren der Künstlichen Intelligenz warnt und klare Regeln für deren Einsatz fordert.

Über ein Jahr nach seiner Wahl hat Papst Leo XIV. sein erstes Lehrschreiben veröffentlicht. Das mehr als 100 Seiten starke Dokument mit dem Titel "Magnifica Humanitas" (Großartige Menschheit) widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz. Es trägt den Untertitel "Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz".

Das Oberhaupt von rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit war bei der Vorstellung im Vatikan persönlich anwesend – ein Novum in der Kirchengeschichte. Auch Chris Olah, Mitbegründer des KI-Unternehmens Anthropic aus San Francisco, nahm neben hochrangigen Kardinälen und Theologen teil. Es war das erste Mal, dass ein Vertreter eines Technologiekonzerns bei der Präsentation einer Enzyklika dabei war.