Der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall, Armin Papperger, hat vor dem möglichen Scheitern des deutsch-französischen Panzerprojekts Main Ground Combat System (MGCS) gewarnt und dabei auf geplante drastische Budgetkürzungen Frankreichs sowie ungelöste Strukturprobleme in der europäischen Rüstungsindustrie verwiesen.
Der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, hat im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" vor dem möglichen Ende des deutsch-französischen Panzerprojekts Main Ground Combat System (MGCS) gewarnt. "Es sei noch nichts entschieden", sagte Papperger mit Blick auf die Zukunft des Vorhabens. Zugleich schloss er einen französischen Ausstieg aus dem Gemeinschaftsprojekt nicht aus. Die Sorge des Managers wiegt umso schwerer, als Frankreich nach seinen Angaben plant, das Budget für MGCS drastisch zu kürzen – "von weniger als der Hälfte" der bisherigen Planungen sei die Rede.
