Die Wirtschaft in Osteuropa wächst trotz eines kräftigen Energiepreisanstiegs, während Russlands Luftangriffe und die Zerstörung ukrainischer Infrastruktur die dortige Wirtschaft immer stärker belasten.

Der jüngste Wachstumsimpuls für Osteuropa fällt mit einem deutlichen Anstieg der Energiepreise zusammen. Trotz dieser Belastung bleibt die wirtschaftliche Entwicklung der Region im Wachstumsmodus. Damit zeigt der aktuelle Befund, dass der Preisschub die regionale Expansion bislang nicht gestoppt hat.

Besonders stark betroffen ist die Ukraine. Olga Pindyuk vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche erklärte: „Russlands massive Luftangriffe und die damit verbundenen Zerstörungen von Energieanlagen, kritischer Infrastruktur und Verladeeinrichtungen am Schwarzen Meer sowie die Blockade der Häfen treffen die Wirtschaft immer härter“.