Maskat, 01 Juli 2026
Eine iranische Delegation hat am Montag in der omanischen Hauptstadt Maskat mit dem Sultanat über eine gemeinsame «Verwaltung» der Strasse von Hormuz verhandelt, während parallel dazu in Doha indirekte Gespräche zwischen den USA und Iran stattfinden.
Im Zentrum der Gespräche steht der Vorschlag Teherans, Schiffe für die Passage der Meerenge künftig eine Gebühr entrichten zu lassen. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, versteht Iran unter einer solchen Verwaltung ein System, unter dem Schiffe für die Passage der Meerenge eine Gebühr entrichten müssen. Eine Maut ist gemäss dem Uno-Seerechtsübereinkommen von 1982 in der Meerenge nicht zulässig.
