Die Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2026 sind bekanntgegeben worden, wobei das Drama "Perla" mit 13 Nominierungen als klarer Favorit ins Rennen geht. Die Bekanntgabe erfolgte am Mittwoch im Wiener Ringturm durch die Akademie des Österreichischen Films.
Hauptnominierungen und Favoriten
"Perla" dominiert die Nominierungsliste mit 13 Nennungen, darunter in der Kategorie "Bester Spielfilm". Der Film konkurriert dort mit "Vier minus drei" (8 Nominierungen), "Mother's Baby" und "White Snail". "Vier minus drei" sicherte sich als zweitmeistnominierter Film acht Auszeichnungschancen, was die starke Präsenz beicher Produktionen unterstreicht.
In der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" stehen "Girls & Gods" und "Noch lange keine Lipizzaner" mit jeweils zwei Nominierungen im Rennen. Weitere nominiere Dokumentarfilme sind "Austroschwarz" und "Die letzte Botschafterin". Die Vielfalt der Genres zeigt die Bandbreite des österreichischen Filmschaffens im Jahr 2026.
Nominierte Schauspieler und Regisseure
Im Schauspielbereich konkurrieren Marie Leuenberger, Rebeka Poláková und Valerie Pachner um den Preis für die beste weibliche Hauptrolle. Bei den männlichen Darstellern sind Sahidur Rahaman, Hans Löw, Simon Schwarz und Mikhail Senkov nominiert. Die Auswahl spiegelt sowohl etablierte als auch aufstrebende Talente der österreichischen Filmszene wider.
Die Regiekategorie wird spannend: Olga Kosanović, Alexandra Makarová und Adrian Goiginger sind für die beste Regie nominiert. Kosanović und Goiginger haben bereits in der Vergangenheit mit ihren Arbeiten Aufmerksamkeit erregt, während Makarová als neue Stimme gilt.

