Mehr als ein Dutzend prominente Hollywood-Stars, darunter Jane Fonda, Joaquin Phoenix und Mark Ruffalo, haben vor den negativen Auswirkungen der geplanten 110-Milliarden-Dollar-Fusion der Unterhaltungskonzerne Warner Bros Discovery und Paramount Skydance gewarnt.
Bedenken zur Marktkonzentration
Die geplante Fusion zwischen Warner Bros Discovery und Paramount Skydance könnte nach Ansicht der Unterzeichnenden den Wettbewerb im US-Mediensektor erheblich einschränken. Die Schauspieler argumentieren, dass die Zusammenlegung zweier der größten Medienunternehmen die bereits hohe Konzentration in der Branche weiter verschärfen würde.
Jane Fonda, Joaquin Phoenix und Mark Ruffalo gehören zu den bekanntesten Namen unter den Kritikern. Sie befürchten, dass die Fusion nicht nur die Vielfalt der Inhalte reduzieren, sondern auch die Macht weniger Konzerne über die Filmbibliotheken Hollywoods weiter ausbauen könnte. Die APA berichtete, dass die Warnung von mehreren Quellen bestätigt wurde.
Reaktionen und nächste Schritte
Die geäußerten Bedenken kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die geplante Fusion bereits auf regulatorische Prüfungen stößt. Die US-Kartellbehörden haben ähnliche Mega-Deals in der Vergangenheit genau unter die Lupe genommen, insbesondere wenn sie die Marktmacht einzelner Unternehmen überproportional stärken würden.
