Die österreichische Handball-Nationalmannschaft hat das Hinspiel der WM-Qualifikation gegen Polen im Sportpark Graz mit 25:26 (13:15) verloren.
Die österreichische Handball-Nationalmannschaft unterlag im Play-off-Hinspiel der WM-Qualifikation gegen Polen mit 25:26. Das Rückspiel findet am Sonntag in Olsztyn statt.
Die österreichische Handball-Nationalmannschaft hat das Hinspiel der WM-Qualifikation gegen Polen im Sportpark Graz mit 25:26 (13:15) verloren.
Die Mannschaft von Teamchef Iker Romero begann das Spiel mit einer frühen Führung von 2:1, dank der rechtzeitig fit gewordenen Spieler Mykola Bilyk und Lukas Hutecek. Die rund 3.000 Fans im Stadion sahen eine knappe Partie, in der Österreich zur Pause mit 15:13 in Führung ging. Doch Polen kam zurück und setzte sich zeitweise mit 23:19 ab.
Trotz der Rückstände kämpfte sich Österreich immer wieder heran. Eric Damböck glich mit einem verwandelten Siebenmeter zum 23:23 aus, nachdem Sebastian Frimmel zuvor einen solchen verschossen hatte. Bilyk hielt sein Team mit zwei wichtigen Treffern auf Remis-Kurs, doch 28 Sekunden vor Schluss traf Maciej Gebala den entscheidenden Treffer für Polen.
Trotz der knappen Niederlage zeigten sich die österreichischen Spieler und der Trainer zuversichtlich für das Rückspiel. "Es ist alles drinnen am Sonntag, die Quali ist ganz offen, wir werden kämpfen bis zum Ende", versprach Romero. Auch Kapitän Mykola Bilyk betonte: "Es tut weh, dass wir uns keinen kleinen Polster erspielen konnten, aber ein Tor Rückstand ist im Handball nichts, vollkommen egal."
Lukas Hutecek äußerte sich ähnlich optimistisch: "Es ist erst Halbzeit, ich bin zuversichtlich, dass es sich ausgehen wird." Romero kritisierte jedoch die Angriffsleistung: "Die Abwehr war richtig gut, im Angriff hatten wir Probleme, da haben wir viele Chancen liegengelassen."
Österreich ist seit 2019 mit einer Ausnahme (2023) bei jeder WM-Endrunde vertreten gewesen. Die Niederlage im Hinspiel macht die Aufgabe im Rückspiel am Sonntag (15.00 Uhr) in Olsztyn jedoch nicht einfacher. Polen hatte bereits bei einem Vorbereitungsturnier für die WM 2025 im direkten Duell die Oberhand behalten (31:19).
Sebastian Frimmel, der vor dem Spiel die Aufgabe als "machbar" bezeichnet hatte, sieht nun eine klare Forderung: "Wir müssen vorne konsequenter agieren, die Dinger in Polen reinhauen." Die Mannschaft wird alles geben, um die WM-Teilnahme doch noch zu sichern.