Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat mit einer Mehrheit von 6:3 entschieden, dass US-Bundesstaaten Trans-Mädchen und -Frauen vom Wettkampf in Mädchen- und Frauensportmannschaften ausschließen dürfen, und damit Gesetze aus West Virginia und Idaho bestätigt.

Mit der am Dienstag verkündeten Entscheidung schuf das höchste US-Gericht eine der bislang weitreichendsten Regelungen zu den Rechten transgeschlechtlicher Personen im Sport. Richter Brett Kavanaugh verfasste die Mehrheitsmeinung und führte Sicherheitserwägungen sowie faire Wettkampfbedingungen an, wobei er auf körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen verwies. Das Gericht entschied, dass weder der Gleichheitsschutz der US-Verfassung noch das Bundesgesetz zur Bekämpfung von Geschlechterdiskriminierung im Bildungswesen die Verbote verhinderten.