Auf der dänischen Ostseeinsel Anholt haben Expertinnen und Experten die Obduktion des seit Wochen an der Küste liegenden Buckelwals Timmy in der Nacht zu Freitag abgeschlossen, ohne dass sich eine eindeutige Todesursache feststellen ließ.

Der Kadaver des Tieres, das zuvor wochenlang an der Küste der Ferieninsel getrieben hatte, war am späten Donnerstagnachmittag von einem Team aus Spezialistinnen und Spezialisten in Schutzanzügen untersucht worden. Wie der Veterinär Tim Jensen von der Universität Kopenhagen berichtete, wurden im Maul und im Magen des Tieres keine Netze oder andere Fremdkörper gefunden. Die Biologin Charlotte Bie Thøstesen erklärte gegenüber Reporterinnen und Reportern, es sei keine Verletzung erkennbar gewesen – dies könne jedoch an der bereits weit fortgeschrittenen Verwesung liegen.

Untersuchung am Strand von Anholt