Eine Erzieherin wurde zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt, nachdem ein Kleinkind in ihrer Obhut starb, während es während der Mittagsruhe festgehalten wurde.
Hintergrund
Kimberley Cookson, eine Angestellte des Fairytales Day Nursery in Dudley, wurde wegen fahrlässiger Tötung durch grobe Vernachlässigung schuldig gesprochen. Der Vorfall ereignete sich während der Mittagsruhe, als das Kleinkind Noah Sibanda unter ihrer Aufsicht stand. Das Gericht befand, dass Cooksons Handlungen direkt zum Tod des Kindes führten.
Die Besitzerin der Kindertagesstätte, Deborah Latewood, erhielt eine sechsmonatige Haftstrafe, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Sie wurde wegen Verstoßes gegen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften verurteilt. Die Kindertagesstätte selbst wurde wegen unternehmerischer Tötung und Nichteinhaltung von Sicherheitsbestimmungen zu einer Geldstrafe von 240.000 Pfund verurteilt.
Reaktionen der Familie
Noahs Mutter, Masi Sibanda, äußerte sich emotional zu dem Vorfall. Sie sagte wörtlich: *"I handed Noah over to the people who killed him"* („Ich habe Noah den Menschen übergeben, die ihn getötet haben“). Sie beschrieb Noah als ein „erfülltes Gebet“ und betonte das Vertrauen, das sie in die Einrichtung gesetzt hatte.
Die Familie des Kindes steht unter Schock und fordert Gerechtigkeit. Die Verurteilungen von Cookson und Latewood sind ein erster Schritt, doch die emotionalen Wunden bleiben. Das Gericht in Wolverhampton berücksichtigte die Schwere des Vorfalls und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Familie.

