Norwegisches Paar nennt neugeborene Tochter Erle – nach Haalands Siegtor in der 86. Minute
Oslo, 03. Juli 2026
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Kurzfassung
Ein norwegisches Paar hat seine neugeborene Tochter auf den Namen Erle getauft – exakt in jener 86. Minute, in der Stürmer Erling Haaland das Siegtor gegen die Elfenbeinküste erzielte. Der norwegische Sender TV2 berichtete am Freitag über die kurios-verrückte Geschichte.
In einem norwegischen Dorf haben die Eltern Lene und Bjarte ihre neugeborene Tochter Erle genannt, weil das Mädchen genau in der 86. Minute zur Welt kam – in derselben Spielminute, in der Fußballstar Erling Haaland das Siegtor gegen die Elfenbeinküste erzielte.
Geburt und Siegtor in derselben Spielminute
Die Geschichte klingt wie ein Drehbuch: Während am Dienstagabend das WM-Spiel zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste lief, brachte Lene in einem norwegischen Dorf ihre Tochter zur Welt. Genau in der 86. Minute, in der Stürmer Erling Haaland den entscheidenden Treffer erzielte, erblickte das Mädchen das Licht der Welt. Der norwegische Fernsehsender TV2 griff die Anekdote am Freitag auf und machte sie international bekannt.
Lene schilderte gegenüber TV2, wie sie in den entscheidenden Momenten sowohl die Geburt als auch den Jubel ihres Mannes erlebte. „Als ich gespürt habe, dass sie kam, hörte ich einen lauten Jubelschrei meines Mannes, der großer Fußballfan ist“, sagte sie. Der frischgebackene Vater Bjarte habe laut aufgeschrien, als das Mädchen auf die Welt kam.
Lene erkennt die doppelte Bedeutung des Jubels
Dass der Jubel nicht nur der neugeborenen Tochter galt, sondern auch dem Siegtor, realisierte Lene erst Sekunden später. „Da wusste ich sofort, dass noch etwas anderes passiert sein musste“, erklärte sie. Die 86. Minute des Spiels war also nicht nur sportlich, sondern auch familiär ein historischer Augenblick.
Der Name „Erle“ stand ursprünglich gar nicht auf der Auswahlliste der Eltern. Wie Lene weiter erzählte, hatten sich die beiden noch nicht endgültig festgelegt: „Wir hatten uns noch nicht ganz entschieden und mehrere Namen in der engeren Auswahl.“ Doch dann brachte Bjarte den Namen spontan ins Spiel – inspiriert durch den Treffer seines Idols.
Vom ungewöhnlichen Vorschlag zur Namensgebung
„Erle stand nicht auf der Liste, aber dann hat mein Partner den Namen plötzlich ins Spiel gebracht – und so kam es so“, sagte Lene weiter. Damit ist Erle, die Kurzform des norwegischen männlichen Vornamens Erling, nun zu einer Hommage an Norwegens aktuellen Fußballstar geworden. Haaland gilt als einer der besten Stürmer der Welt und ist bei der laufenden WM in herausragender Form.
Der Treffer gegen die Elfenbeinküste war für die norwegische Nationalmannschaft von enormer Bedeutung. Mit dem späten Siegtor sicherte sich die Auswahl den Einzug in die nächste Runde des Turniers. Wie TV2 berichtete, hat Haaland mit seinem Tor in der 86. Minute die Basis für den Erfolg gelegt. Der ganze Moment fiel zeitlich exakt mit der Geburt des Mädchens zusammen – ein Umstand, der den Eltern den ungewöhnlichen Namen erst eingab.
Norwegens Fußball-Euphorie zur WM
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und die APA am Freitag berichteten, sorgt die Erfolg der norwegischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in dem skandinavischen Land derzeit für Begeisterung. Die Menschen verfolgen die Spiele mit großer Leidenschaft, und Geschichten wie die der kleinen Erle zeigen, wie tief der Fußball in der norwegischen Gesellschaft verankert ist.
Dass Sport und persönliche Glücksmomente manchmal auf wundersame Weise zusammenfallen, illustriert die Geschichte eindrucksvoll. Während Erling Haaland mit seinem späten Tor die Fußball-Fans in Norwegen in Ekstase versetzte, kam im selben Augenblick andernorts ein Mädchen zur Welt, das künftig seinen Namen – zumindest in weiblicher Form – tragen wird.
Bjarte: Ein großer Fan in besonderem Moment
Bjarte selbst ist nach den Schilderungen seiner Partnerin ein „großer Fußballfan“. Sein Jubel in der 86. Minute galt nicht nur der Geburt seiner Tochter, sondern auch dem Treffer seines Idols. Diese doppelte Emotion in einem einzigen Moment macht die Geschichte zu einer der kuriosesten Anekdoten dieser Weltmeisterschaft.
Die internationale Aufmerksamkeit für die Geschichte ist beachtlich. Nicht nur norwegische Medien wie TV2 berichteten, auch die dpa und die APA griffen den Vorfall auf und verbreiteten ihn über die Landesgrenzen hinaus. In sozialen Netzwerken sorgte die Nachricht ebenfalls für Schmunzeln und rührende Kommentare.
Ausblick: Achtelfinale gegen Brasilien
Für Norwegen geht das Turnier am Sonntag mit dem Achtelfinale gegen Brasilien in die nächste Runde. Die Skandinavier treffen dabei auf einen der Turnierfavoriten. Ob Haaland und seine Mannschaft auch in diesem Spiel für Highlights sorgen können, bleibt abzuwarten – die Geschichte der kleinen Erle hat jedenfalls schon jetzt einen festen Platz in der WM-Annalistik.
Die Eltern zeigten sich gegenüber den Medien offen und herzlich. Lene sprach ausführlich über die Umstände der Geburt und die ungewöhnliche Namenswahl. Ihre Schilderungen lassen erkennen, dass die Namensgebung trotz aller Spontaneität gut überlegt war – der Name Erle hat durch den Bezug zu Haaland für die Familie eine besondere Bedeutung erhalten.
Namensgebung mit besonderer Geschichte
Namensgebungen nach Prominenten sind in Skandinavien keine Seltenheit. Besonders im Sport werden häufig Kindernamen von aktuellen Stars inspiriert. Dass jedoch das exakte Timing – Geburt und Siegtor in derselben Spielminute – den Ausschlag gab, macht den Fall von Erle besonders außergewöhnlich und einzigartig.
Das norwegische Dorf, in dem die kleine Erle geboren wurde, hat durch die Geschichte überregionale Bekanntheit erlangt. Die Mischung aus Volkssport, Familienereignis und historischem WM-Moment hat die Menschen berührt. Viele Norweger feiern die Anekdote als Sinnbild dafür, wie sehr der Fußball das Land aktuell bewegt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Geschichte der kleinen Erle ist ein Beispiel dafür, wie der Sport in den Alltag der Menschen hineinwirkt. Ein Siegtor in der 86. Minute hat nicht nur ein Spiel entschieden, sondern auch einem Kind seinen Namen gegeben. Für die Eltern Bjarte und Lene wird der Jahrgang 2026 mit Sicherheit unvergesslich bleiben – egal, wie das Turnier für Norwegen weitergeht.
Fragen & Antworten
Warum heißt das Baby Erle?
Das norwegische Paar Lene und Bjarte nannte seine Tochter Erle, weil das Mädchen exakt in der 86. Minute geboren wurde – derselben Spielminute, in der Stürmer Erling Haaland das Siegtor gegen die Elfenbeinküste erzielte. Der Name ist die weibliche Form von Erling und eine Hommage an den Fußballstar.
Was hat Lene über den Moment der Geburt erzählt?
Lene sagte dem norwegischen Sender TV2, sie habe einen lauten Jubelschrei ihres Mannes gehört, als das Baby kam. Erst danach habe sie verstanden, dass es einen weiteren Grund für den Jubel gab – das WM-Siegtor ihres Mannes.
Wie geht es für Norwegen im Turnier weiter?
Die norwegische Nationalmannschaft spielt am Sonntag im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Brasilien. Nach dem Sieg gegen die Elfenbeinküste trifft das Team damit auf einen der Favoriten des Turniers.
WM-Baby Erle: Norweger benennen Tochter nach Haaland | nachrichten360