Die "New York Times" zieht vor ein Bundesgericht, um Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan gegen mehrere ihrer Journalisten zu Fall zu bringen, nachdem diese über einen Flugzeugwechsel Donald Trumps berichtet hatten.

Die "New York Times" hat nach eigenen Angaben einen gerichtlichen Antrag eingereicht, mit dem sie die Aufhebung der Vorladungen erreichen will, die das Büro der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan in der Vorwoche an mehrere Reporter der Zeitung verschickt hatte. Laut Mitteilung der Redaktion wurden einige der Vorladungen persönlich von Bundesagenten an den Wohnadressen der Journalisten zugestellt. Das Blatt sieht darin einen ungewöhnlichen und rechtswidrigen Eingriff in die Pressefreiheit.