Neuer "Masters of the Universe"-Film bringt He-Man nach fast vier Jahrzehnten zurück ins Kino
London, 04 Juni 2026
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Kurzfassung
Fast 40 Jahre nach dem Flop mit Dolph Lundgren startet ein neuer "Masters of the Universe"-Film in den Kinos. Regisseur Travis Knight und Hauptdarsteller Nicholas Galitzine setzen auf Nostalgie, knallbunte Comic-Farben und eine prominente Besetzung um Jared Leto als Skeletor.
London, 04 Juni 2026
Fast vier Jahrzehnte nach dem gescheiterten Kinofilm mit Dolph Lundgren bringt Regisseur Travis Knight eine neue Realverfilmung von "Masters of the Universe" in die Kinos, in der Nicholas Galitzine als Prinz Adam und He-Man zu sehen ist.
Eternia, Grayskull, Evil-Lyn, Man-At-Arms, Skeletor und natürlich He-Man: Viele Kinder der 80er-Jahre – und unter ihnen vor allem die Jungs – kommen bei diesen Namen bis heute sofort ins Schwärmen. "Ich habe die Kraft!", so ging das damals. Vier Jahrzehnte nach dem großen He-Man-Hype kommt nun ein neuer "Masters of the Universe"-Film ins Kino, der an die Zeichentrickserie aus den 1980er-Jahren anknüpft.
Die Antwort auf "Barbie" hieß "Masters of the Universe". Barbies muskelbepackte Brüder wurden geboren: Die "Masters of the Universe" hießen He-Man, Ram-Man oder Mekaneck und eroberten die Kinderzimmer der 1980er-Jahre. Wann immer Gefahr droht, reckt er sein Schwert, ruft "Bei der Macht von Grayskull – ich habe die Kraft!" – und verwandelt sich in He-Man, den stärksten Mann des Universums.
Gary Goddards "Masters of the Universe"-Film von 1987 war mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle und Dave Langella als Skeletor recht prominent besetzt, wird heute aber höchstens noch als Kult-B-Movie gefeiert. Für "echte" He-Man-Fans war der Sci-Fi-Trash eigentlich schon damals eine Qual: He-Man sah nicht aus wie He-Man, Skeletor nicht wie Skeletor, und auch sonst hatte der Streifen kaum etwas mit den bekannten Inhalten der TV-Serie zu tun. Dolph Lundgren gönnt sich im neuen Film einen Cameo-Auftritt.
Vom Flop zum Franchise-Revival
Ganz anders verhält es sich nun mit der neuen Adaption von Travis Knight (Regie) und Chris Butler (Drehbuch), die nichts neu interpretieren oder neu erfinden wollen und den Fans stattdessen das geben, was sie wollen: He-Man, einfach nur He-Man, so stark und super und simpel, wie man ihn aus den 80ern kennt. Auch wenn "Masters of the Universe" nichts mit Superhelden-Universen zu tun hat, bleibt er doch dicht am Marvel- und DC-Superhelden-Playbook: Besonders sein Meta-Humor erinnert stark an die "Thor"-Blockbuster.
Die große Fan-Hoffnung all jener, die sich in jungen Jahren tief in Mattels Fantasy-Welt versenkten, ruht auf den Schultern von "Bumblebee"-Regisseur Travis Knight: Dieser knöpft sich das Franchise auf angestrengt hohem Humorniveau vor und taucht dann kopfüber ins überlange Nostalgiebad ein. "Ich habe mich daran erinnert, warum ich überhaupt He-Man-Fan geworden bin", sagte Knight. "Da gab es Science-Fiction und Fantasy, Roboter und Laserpistolen, Barbaren in pelzigen Lendenschurzen mit riesigen Schwertern – und überall diese verrückte, knallbunte Farbenpracht. Die Designs waren total abgefahren. Es war so seltsam, so eigenwillig, ein bisschen albern und gleichzeitig unglaublich unterhaltsam."
Besetzung und Produktion
Knight betont zudem: "Fans, die wie ich He-Man ihr ganzes Leben lang geliebt haben, sollen sofort erkennen, dass das Eternia ist. Das sind die Figuren, die sie kennen und lieben." Die Produktion des Fantasy-Blockbusters, der ursprünglich schon vor fünf Jahren in die Kinos kommen sollte, soll bis zu 200 Millionen US-Dollar verschlungen haben. Gerüchte über eine neue Verfilmung von He-Man gab es bereits seit 2007; es dauerte fast 20 Jahre, bis das Projekt realisiert wurde.
In der Hauptrolle ist der britische Schauspieler Nicholas Galitzine (geboren 1994) als Prinz Adam und He-Man zu sehen. Idris Elba spielt Duncan, auch bekannt als Man-At-Arms. Camila Mendes, bekannt aus der Serie "Riverdale", übernimmt die Rolle von Teela, Duncans kampferprobter Tochter. Jared Leto, Oscar-Preisträger für "Dallas Buyers Club", gibt den Bösewicht Skeletor. Auch in der zweiten Reihe ist der Film mit Stars wie Alison Brie als Evil-Lyn erstklassig besetzt. Zu den weiteren Figuren zählen Trap-Jaw, Beast-Man und Spikor.
Im Film wird der junge Prinz Adam im Waffentraining zunächst von seinem Vater, König Randor, enttäuscht. Als Eternia von Skeletor angegriffen wird, gelangt Adam durch ein magisches Portal auf die Erde. Seine Umgebung hält ihn für einen völligen Spinner, weil er andauernd von einem verlorenen Schwert und dem Planeten Eternia faselt ("Ich schwöre, ich bin nicht high!"). Doch ist einmal der Satz "Ich habe die Kraft!" ausgesprochen, sprengt Adam das rosa Hemd und lässt im Lendenschurz die Muskeln glänzen. Zack!"-Kampfszenen in fleischigen Comic-Farben sorgen zu röhrendem Rockoper-Sound für viel Action.
Galitzine über Druck und Spaß am Set
Nicholas Galitzine sprach im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in London über den Druck der Rolle: "Natürlich habe ich einen gewissen Druck gespürt, allein schon, weil ich einer so ikonischen Figur gerecht werden wollte." Und weiter: "Irgendwann wird dieser Druck dann einfach Teil der täglichen Routine. Und ehe man sich versieht, steht man am Set im Lendenschurz und verprügelt die Bösewichte. Das macht einfach riesigen Spaß."
Die Filmmusik stammt von Komponist Daniel Pemberton; Queen-Gitarrist Brian May wirkte im Studio an der Musik mit. Knight beschreibt den Score als "groß, opernhaft und theatralisch" und betont, dass die Ähnlichkeit mit "Flash Gordon" beabsichtigt sei. Der visuelle Stil des Films orientiert sich stark am Look der ursprünglichen Zeichentrickserie, die einst vom Mattel-Spielzeughersteller bei Filmation in Auftrag gegeben worden war, um den Actionfiguren-Absatz anzukurbeln.
Weitere Starts der Woche
Neben "Masters of the Universe" starten in dieser Woche noch zwei weitere Filme: In "Sommer auf Asphalt" spielen Mala Emde und Christoph Maria Herbst ein Vater-Tochter-Gespann mit viel Ballast. "Was machst du eigentlich hier?", so begrüßt Les (Mala Emde) ihren Vater Bert (Christoph Maria Herbst), als der eines Abends plötzlich unangekündigt vor ihrer Tür sitzt. So beginnt eine gleichermaßen warmherzige wie lakonisch-brutale Tragikomödie. Außerdem kommt mit "Scary Movie" nach 13-jähriger Pause der sechste Teil der berühmten Parodie-Reihe auf die Leinwand. Erstmals seit "Scary Movie 2" (2001) wirken die Wayans-Brüder Keenan, Shawn und Marlon wieder mit; die Reihe spielte insgesamt knapp 900 Millionen Dollar ein.
Fragen & Antworten
Wer spielt die Hauptrolle im neuen "Masters of the Universe"-Film?
Nicholas Galitzine, ein britischer Schauspieler, übernimmt die Doppelrolle des Prinzen Adam und seines alter Egos He-Man.
Warum gilt der "Masters of the Universe"-Film von 1987 als gescheitert?
Der Film mit Dolph Lundgren floppte an den Kinokassen und entsprach laut damaligen Fans optisch und inhaltlich kaum der beliebten Zeichentrickserie.
Welche Stars sind neben Nicholas Galitzine noch im neuen Film zu sehen?
Idris Elba spielt Man-At-Arms, Camila Mendes Teela, Jared Leto den Bösewicht Skeletor und Alison Brie Evil-Lyn; Dolph Lundgren hat einen Cameo-Auftritt.
Masters of the Universe 2026: He-Man-Film mit Galitzine und | nachrichten360