Eine Studie der University of Michigan unter der Leitung von Julia Cole zeigt anhand von Korallen-Bohrkernen, dass der menschengemachte Klimawandel die Intensität von El-Niño-Ereignissen im Pazifik erhöht.

Die Forschungsgruppe rekonstruierte die Meerestemperaturen der vergangenen rund tausend Jahre an rund zwei Dutzend Standorten im tropischen Pazifik. Dazu analysierte das Team bestimmte Isotopen-Verhältnisse in Korallen-Bohrkernen, die als natürliche Klimaarchive gelten. „Während wir abwarten, wie groß das El Niño im Jahr 2026 tatsächlich wird, liefert diese Studie neue Belege dafür, dass der menschengemachte globale Klimawandel für einen Teil seiner rekordverdächtigen Größe verantwortlich sein könnte“, hieß es aus dem Umfeld der Untersuchung.