Wien, 17 Juli 2026
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Wiener Impakt-Forschers Christian Köberl hat den Asteroiden, der vor rund 66 Millionen Jahren das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit auslöste, anhand von Nickel-Isotopen als seltenen CO-Chondriten aus dem äußeren Asteroidengürtel identifiziert.
Seit 1980 ist bekannt, dass ein gewaltiger Asteroideneinschlag im heutigen Golf von Mexiko für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich war. Damals hatte ein Team um den Geologen Walter Alvarez und seinen Vater, den US-Physik-Nobelpreisträger Luis Alvarez, die These aufgestellt, dass die Folgen eines massiven Asteroideneinschlags das Massenaussterben vor 66 Millionen Jahren verursacht hatten. Etwa ein Jahrzehnt später wurde der zugehörige Einschlagskrater mit einem Durchmesser von 180 Kilometern im Norden der Yucatán-Halbinsel im Golf von Mexiko entdeckt – der sogenannte Chicxulub-Krater.
