Frankfurt, 06 Juni 2026
Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) hat am Freitag drei verpasste Dopingtests der Frankfurter Kapitänin Laura Freigang innerhalb von zwölf Monaten bestätigt; der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft nun einen möglichen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen.
Was die NADA bestätigt hat
Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) bestätigte am Freitag drei „Strikes" der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Wie die NADA mitteilte, habe die 44-malige Nationalspielerin gegen die Aufenthaltsbestimmungen des Anti-Doping-Gesetzes verstoßen. Konkret soll die 28 Jahre alte Stürmerin dreimal für eine Kontrolle nicht an dem von ihr angegebenen Ort gewesen sein.
Drei „Strikes" führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen. Die NADA sprach von einem „möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" und leitete den Fall an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weiter. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde „den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Festlegung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden."
