Nach einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch an Bord hat die Rotterdamer Gesundheitsbehörde dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ am Samstag die Erlaubnis zur Weiterfahrt erteilt.
Das Schiff war am 18. Mai im Hafen von Rotterdam eingelaufen, nachdem es auf einer Reise von der Südspitze Argentiniens zu den Kapverden zu dem Ausbruch gekommen war. Drei Passagiere starben an den Folgen der Infektion, darunter ein deutscher Staatsangehöriger.
Oceanwide Expeditions, Eigentümerin der „Hondius“, teilte mit, dass das Schiff nach den Inspektionen aus Rotterdam auslaufen und ab dem 13. Juni wieder Kreuzfahrten durchführen werde.
Reinigung und behördliche Freigabe
Die letzten Besatzungsmitglieder, die nach der Evakuierung der Passagiere an Bord geblieben waren, gingen im Hafen von Rotterdam von Bord. Anschließend begannen umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen.
