Acht deutsche Rüstungsunternehmen haben am Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin ein gemeinsames Strategiepapier vorgestellt, um nach dem Ende des deutsch-französischen FCAS-Kampfjet-Projekts die Entwicklung eines neuen Jets voranzutreiben.
Die Allianz trägt den Namen "Team Gen 6" und umfasst nach Angaben der Beteiligten die Rüstungssparte von Airbus, MTU, Hensoldt, MBDA, Autoflug, Diehl Defence, Liebherr sowie Rohde und Schwarz. In einer Pressemitteilung erklärten die Unternehmen ihre Bereitschaft zur multinationalen Zusammenarbeit und stellten zugleich den Anspruch auf eine tragende Rolle der deutschen Industrie heraus. Im Strategiepapier heißt es: "Wir dürfen keine Zeit verlieren, müssen von deutscher Seite Verantwortung übernehmen sowie Handlungsfähigkeit zeigen und den Weg zu einem luftgestützten vernetzten Waffensystem mit einem starken Führungsanspruch konsequent weiter beschreiten".
