Ein seit Jahrzehnten im Eis des Sulztalferner in den Stubaier Alpen verschollener Wanderrucksack ist nach dem Abschmelzen des Eises wieder aufgetaucht; die Besitzer sind bislang unbekannt.
Der Rucksack wurde nach Angaben der Ermittler vom schmelzenden Sulztalferner freigegeben und schließlich von einem Einheimischen aus dem Tiroler Stubaital entdeckt. Nach ersten Untersuchungen gehen die Behörden davon aus, dass der Rucksack seit rund 63 Jahren im Gletscher lag. Die Polizei veröffentlichte bisher weder den Namen des mutmaßlichen Besitzers noch persönliche Details zu dem Fund.
„Wir gehen davon aus, dass der Rucksack einem verunglückten Bergsteiger oder Wanderer aus Bayern gehörte, der in den frühen 1960er-Jahren in den Stubaier Alpen unterwegs war“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Der Rucksack enthalte persönliche Gegenstände, die auf die Identität des Trägers hinweisen könnten. Zeitzeugen und Medienberichte aus den 1960er-Jahren deuteten auf einen jungen Mann aus dem Großraum München hin, der im Sommer 1963 als vermisst gemeldet worden war.
