Nach einem als lebensgefährlich eingestuften Vorfall mit drei mutmaßlichen Trainsurfern auf einem Zug der Koralmbahn hat die Polizei in Kärnten einen 19-jährigen Mann aus Wien als Tatverdächtigen ausgeforscht und einvernommen.
Ausgangslage am Bahnhof Kühnsdorf
Am Samstag hatten gegen 17.30 Uhr Augenzeugen die Polizei verständigt, nachdem am Bahnhof Kühnsdorf mehrere Jugendliche auf das Dach eines bereits in Richtung Graz fahrenden Zuges gestiegen waren. Wie die Landespolizeidirektion Kärnten mitteilte, soll der 19-jährige Wiener durch sein Verhalten die körperliche Sicherheit mehrerer Personen gefährdet haben.
Als eine Polizeistreife den nächsten Bahnhof in St. Paul im Lavanttal erreichte, hatte der Zug diesen bereits passiert, weshalb er im Koralmtunnel in einer Nothaltestelle angehalten wurde. Mitarbeiter der ÖBB beobachteten kurz darauf, wie zwei Jugendliche den Tunnel auf Kärntner Seite verließen. Eine dritte Person konnte zunächst nicht zugeordnet werden.
