Im Prozess um die Bluttat in der Zürcher Lugano-Bar vom August 2023 hat die Staatsanwaltschaft vor dem Bezirksgericht Zürich 16 Jahre Freiheitsstrafe, ordentliche Verwahrung sowie eine 15-jährige Landesverweisung gegen den 53-jährigen ungarischen Angeklagten gefordert.

Der Angeklagte, ein 53-jähriger Ungar, muss sich seit Montag vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten, weil er am 30. August 2023 in der Lugano-Bar an der Langstrasse den 64-jährigen Schweizer Barkeeper mit sieben Messerstichen getötet haben soll. Er wurde auf einer Bahre in den Gerichtssaal gebracht, lag während der Verhandlung auf einem Krankenbett und wurde von drei Sanitätern betreut. «Der 53-jährige Ungar ist krebskrank und in palliativer Pflege. Er wurde von drei Sanitätern, die ihn während der Verhandlung betreuen, vom Pflegezentrum Bauma zum Bezirksgericht Zürich gefahren», heißt es in der Prozessberichterstattung.