Die Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und O2 Telefónica haben in Berlin eine gemeinsame Studie vorgestellt, in der sie die Abschaltung des Antennenfernsehens ab 2031 und die Nutzung der freiwerdenden Frequenzen für ihre Handynetze fordern.

Worum es in der Studie geht

Die Studie wurde vom Beratungsunternehmen WIK Consult erstellt und von den drei Netzbetreibern finanziert. Wie die Unternehmen bei der Vorstellung in Berlin mitteilten, bekräftigten Firmenvertreter der drei Netzbetreiber ihren Wunsch, besagte Frequenzen ab 2031 nutzen zu können. Im Kern geht es den Anbietern darum, die bislang für DVB-T2 genutzten Frequenzbereiche umzuwidmen, um ihre Mobilfunknetze angesichts stark wachsender Datenmengen weiter auszubauen. Im Digitalzeitalter steigt die Datenmenge rasant, daher müssen die Telekommunikationsanbieter ihre Netze immer weiter optimieren.