Die österreichische Polizei setzt in Wien und weiteren Bundesländern mobile Fingerabdruckscans ein, um Personen auf der Straße einer Identitätsprüfung zu unterziehen und mögliche Straftäter zu erkennen.

Mit mobilen Geräten können Polizeibeamte Fingerabdrücke vor Ort erfassen und mit zentralen Datenbanken abgleichen. Dadurch sollen Personen, die bereits polizeilich erfasst wurden, unter bestimmten Voraussetzungen erkennungsdienstlich behandelt werden können. Der größte Vorteil lautet: "Die Polizistinnen und Polizisten können auf der Straße bleiben."

Bei einer erkennungsdienstlichen Behandlung werden Fingerabdrücke und Personendaten in einem zentralen Register gespeichert. Dazu können auch DNA-Daten gehören, wie es in den Angaben zum Einsatz heißt. DieScanner ermöglichen damit einen Abgleich mit vorhandenen polizeilichen Daten, ohne dass die betroffene Person für eine Fahndung zunächst ins Revier gebracht werden muss.