Der Darmstädter Merck-Konzern hat am Donnerstag nach einem unerwartet starken zweiten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 erneut angehoben.

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck mit Sitz in Darmstadt rechnet nun mit einem stärkeren Jahresergebnis als zuletzt angenommen. Die Anhebung markiert die zweite Prognosekorrektur in diesem Geschäftsjahr und folgt auf einen Geschäftsverlauf, der die Erwartungen des Unternehmens übertroffen hat.

Hintergrund der Prognoseanpassung

In der neuen Prognose berücksichtigt Merck auch einen leichten Gegenwind aus Zollrückerstattungen. Eine entsprechende Korrekturmitteilung wies darauf hin, dass die ursprüngliche Formulierung missverständlich gewesen sei. Sie lautet: „Der 3. und 4. Satz im ersten Absatz wurden neu gefasst, weil die vorherige Formulierung missverständlich war. In der Prognose ist der Effekt eines geringen Gegenwinds wegen Zollrückerstattungen enthalten.