Caracas, 31 August 2026
Nach der Festnahme des langjährigen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die USA steht ein von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenes großes Öl-Abkommen mit Venezuela im Zentrum scharfer Kritik von Oppositionspolitikern.
Oppositionelle in Venezuela und in den Vereinigten Staaten haben das von US-Präsident Donald Trump ausgehandelte Öl-Geschäft mit Caracas als intransparent und verfassungswidrig kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie Einsicht in die Vertragsdetails und verwiesen auf die besondere Bedeutung eines solchen Abkommens für die nationale Souveränität. „Bei dieser Vereinbarung handelt es sich um einen Vertrag von nationalem Interesse, und daher muss sie im Einklang mit unserer Verfassung betrachtet und behandelt werden", heißt es in dem Aufruf, der von mehreren Quellen dokumentiert wurde. Die Kritiker sehen in dem Deal einen weitreichenden Eingriff in die Souveränität Venezuelas.
