Nach Schüssen in der Nähe des Washington Hilton wurde Präsident Donald Trump innerhalb von 30 Sekunden von der Bühne gebracht, während die Evakuierung von Regierungsmitgliedern teilweise unkoordiniert verlief.
Sicherheitslücken und Evakuierungsprobleme
Die Schüsse in Washington haben erhebliche Zweifel an den Sicherheitsvorkehrungen bei Großveranstaltungen aufgeworfen. Laut ehemaligen Sicherheitsbeamten muss der Secret Service in Zukunft die Sicherheitszonen bei solchen Events deutlich erweitern. Die Evakuierung von Regierungsmitgliedern verlief chaotisch: Einige Minister benötigten bis zu 150 Sekunden, um den Raum zu verlassen.
Präsident Trump wurde zwar schnell von der Bühne gebracht, doch die unkoordinierte Flucht der anderen Anwesenden zeigt laut Experten gravierende Mängel im Krisenmanagement. "Die Secret Service muss die Sicherheitszonen bei großen Veranstaltungen in Zukunft ausweiten", sagten ehemalige Beamte.
Kontroverse um geplantes Ballroom-Projekt
Im Zentrum der Debatte steht auch das geplante Ballroom-Projekt, das mit einem Bunker, einer drohnenfesten Abdeckung und kugelsicherem Glas ausgestattet werden soll. Die Kosten werden auf 400 Millionen Dollar geschätzt. Doch ein Bundesrichter stoppte das Vorhaben Ende März, da es ohne Zustimmung des Kongresses illegal sei.

