Ab 2026 wird ein neues Tierhaltungslogo auf den Speisekarten von rund 100.000 Restaurants und gastronomischen Betrieben in Deutschland zu finden sein. Das System umfasst fünf Kategorien, die von „Stall“ mit minimalen gesetzlichen Anforderungen bis hin zu „Bio“ reichen.
Fünfstufiges Kennzeichnungssystem
Das Tierhaltungslogo soll Verbrauchern transparente Informationen über die Haltungsbedingungen der Tiere liefern, deren Fleisch in Gerichten wie Krustenbraten oder Schweinefleischrouladen verwendet wird. Die fünf Kategorien reichen von der grundlegenden Stallhaltung bis zur biologischen Tierhaltung. Damit sollen Kunden auf einen Blick erkennen können, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden.
Laut Schätzungen des zuständigen Ministeriums werden etwa 100.000 gastronomische Betriebe von der neuen Kennzeichnungspflicht betroffen sein. Die Regelung betrifft vor allem die Außer-Haus-Verpflegung, also Restaurants, Cafés und andere Einrichtungen, die Fleischgerichte anbieten.
Umsetzung und Reaktionen
Die Einführung des Logos ist Teil der politischen Agenda der Ampel-Koalition, die damit mehr Transparenz in der Lebensmittelkette schaffen will. Alois Rainer, ein Sprecher des Ministeriums, betonte die Bedeutung der Kennzeichnung für den Verbraucherschutz. „Die Menschen haben ein Recht zu wissen, woher ihr Essen kommt und wie die Tiere gehalten wurden“, so Rainer.

